Kamenzer Jagdverband e.V.

Tierseuchen

16.04.2026 Neuer ASP-Fall im Landkreis Görlitz: Maßnahmen zum Schutz vor weiterer Ausbreitung laufen

Ende März 2026 wurde im Landkreis Görlitz erneut ein Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Betroffen war ein frisch verendetes Wildschwein in den Königshainer Bergen. Sachsen galt zuvor seit Anfang März – mit Ausnahme eines Schutzkorridors an der polnischen Grenze – wieder weitgehend als ASP-frei.

Nach dem Fund wurden umgehend Schutzmaßnahmen reaktiviert. Dazu gehören die Wiedereinrichtung von Sperrzonen, der Stopp geplanter Zaunabbauten sowie intensive Suchmaßnahmen mit Drohnen und Kadaversuchhunden. Die Einsätze laufen seitdem fortlaufend weiter.

Nach aktuellem Stand wurden außerhalb der Sperrzone II keine weiteren ASP-Fälle festgestellt. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin aufmerksam und setzen alle notwendigen Maßnahmen fort, um eine Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern.

Die Bevölkerung sowie Jäger und Landwirte werden gebeten, die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten und verdächtige Funde zu melden.

Die Behörden appellieren weiterhin an Jägerschaft, Landwirte und Bevölkerung, die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten und verdächtige Funde umgehend zu melden.
 

 

 
 

 

27.02.2026 Afrikanische Schweinepest: aktuelle Lage in Sachsen, Deutschland und Europa – vollständige Aufhebung der Restriktionszonen

Es ist soweit: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde in Sachsen erfolgreich bekämpft.
Weil trotz intensiver Suche über ein Jahr kein positiver ASP-Fall gefunden wurde, erkannte die EU die Freiheit von dieser Tierseuche an.
Mit der DVO (EU) 2026/483 vom 25. Februar 2026 zur Änderung der Anhänge I und II der Durchführungsverordnung (EU) 2023/594 mit besonderen Seuchenbekämpfungsmaßnahmen in Bezug auf die ASP werden die Restriktionszonen in unserem Landkreis aufgehoben.
 
 
 

27.02.2026 aktuelle Lage HPAI in Deutschland und Sachsen