Projekt FELLWECHSEL

 

 

Der Kamenzer Jagdverband e.V. beteiligt sich aktiv am Projekt FELLWECHSEL des Deutschen Jagdverbandes e.V. zur Förderung der nachhaltigen Bejagung des Raubwildes.

Das Projekt ist mit allen erforderlichen Informationen auf der Seite http://fellwechsel.org/ professionell vorgestellt, so dass es hier keiner weiteren Wiederholung bedarf. Auf dieser Seite gibt es auch den Herkunftsnachweis zum download, der jedem eingelieferten Tier beigefügt wird. In Kurzform sind alle wesentlichen Fragen hier zum download zusammengefasst.

Ziel ist es, in unseren Revieren die Bejagung des Raubwildes und insbesondere der Neozoen Waschbär, Marderhund Mink und neuerdings auch Nutria aktiv zu fördern. Über das Projekt Fellwechsel wird das Raubwild zentral gestreift und vermarktet. Die gegerbten Bälge gehen dann an deutsche Kürschnereibetriebe, die sehr daran interessiert sind, hochwertige Ware aus einheimischer Jagd zu verarbeiten und zu vermarkten.

Ab diesem Jahr gibt es für angeliefertes Raubwild im Kern eine Vergütung nach dieser Preisliste. Es sind bescheidene Beträge, aber wir sollten dabei auch unseren Beitrag zum Thema nachhaltige Bejagung bedenken.

Dafür ist es erforderlich, dass nur weiße Bälge aus der Zeit von Mitte November bis Mitte Februar verarbeitet werden. Mancher Balg aus der Zeit davor und danach gibt zwar eine schöne Trophäe für den Erleger, taugt aber nicht für die Verarbeitung zu Kürschnerware.

Es können nur frisch erlegte Tiere, vorzugsweise aus der Fallenjagd, im Kern angenommen werden. Bei Kugelschüssen dürfen Rücken- und Nackenpartie nicht beschädigt sein.

Wer einen Balg für sich als Jagdtrophäe gerben lassen möchte, kann dies ebenfalls über die Fellwechsel GmbH in Auftrag geben. Für Lohngerbungen einschließlich Streifen gelten diese Preise; entsprechend ist dann auch dieser Auftrag auszufüllen.

Die Anlieferung sollte bitte im stabilen Plastikbeutel, blauer Abfallsack o.ä. (keine gelben Säcke!) möglichst mit ausgefülltem Herkunftsnachweis erfolgen. Dieses Papier ist für uns wie für die Verarbeiter wichtig, um die nachhaltige Nutzung aus einheimischer Jagd nachzuweisen.

Die Abgabe ist bitte vorher unter den

Rufnummern: 035955 73524 oder 0170 5314 085 mit mir zu vereinbaren.

Unangemeldet bei mir abgelegte Kadaver gelten bei Verwendbarkeit als Spende an den Kamenzer Jagdverband. Bei Nichtverwendbarkeit wird das Geschehen angemessen gewürdigt.

Ich freue mich darauf, wenn die für den Fellwechsel von mir reservierte Kühltruhe recht bald voll ist.

Ihr / Euer

Friedrich Noltenius